KEI ABER!

Tanztheater von Ives Thuwis

DIE GANZ NEUEN LEIDEN DER INNEREN WERTE

KEI ABER!
Choreographie:
Video:
Dramaturgie:
Regieassistenz:
Technik:
SchauspielerInnen:

Premiere:

19. März. 2011

Vorstellungen im jungen theater basel:
13

Gastspiele:

Wien

[url=http://www.youtube.com/watch?v=CpRYSccdZlk]Trailer[/url]

Sieben junge Menschen suchen das Absolute, das undiskutierbar Richtige.
Wann gibt es KEI ABER?
Und wer wagt sich überhaupt noch, etwas als unumstösslich zu bezeichnen?
Sind wir nicht gerade dabei, in allgemeiner Liberalität zu versinken? Alles ist möglich. Nichts ist tabu.
Aber ist dann überhaupt noch etwas wichtig?
Wird so nicht alles egal? Oder ist das endlich die Freiheit?
—-
==Presse==
Die Badische Zeitung findet: “Wie immer eine äußerst sehenswerte jtb-Produktion”

“Gerungen wird um Begriffe, die sich computeranimiert von der Leinwand weiter auf die sechs Bildschirme werfen lassen, anschließend aber auch wie gefallenes Laub wieder durcheinandergewirbelt werden. Das Mitgefühl liegt dann plötzlich auf dem Kopf, Toleranz lehnt schräg dagegen, Offenheit in den Hintergrund drängend. Was eben noch groß über allen anderen Begriffen prangte, wird im nächsten Moment per Handzeichen weggewischt. Die Halbwertszeit der virtuell gesetzten Werte ist kurz.”

In der Basler Zeitung folgt nach der Ankündigung: “Das junge theater basel begeistert”

“MEHRWERTWORTE. Um dieses Thema kreist die neue Produktion am Jungen Theater Basel. Sieben hinreissende Performer, zwischen 18 und 24 Jahre alt, haben sich eine angesagte Ästhetik angeeignet, die in Basel ihresgleichen sucht, aber auf dem Kasernenareal bestens aufgehoben ist: junges Tanztheater, unübersehbar geschult an der konfrontativen Bewegungssprache eines Wim Vandekeybus, gepaart mit der existenziellen Körper- und Selbstbefragung eines Alain Platel.
Zwei Störfaktoren hat Ives Thuwis in seine Chorus Line der Tugendhaften eingebaut: Skepsis und Unwissen. … Dennoch ist «Kei Aber!» ein Mutmacher. Mithin erschreckend, mithin ergreifend, aber jedenfalls ansteckend lebenslustig.”

In der Basellandschaftlichen Zeitung ist unter “Wörter, Körper, Sinn, Bild, Spiel” zu lesen

“Die Tänzer setzen die Begriffe zwar mit schweisstreibend lustvoller Präsenz in choreographische Konstellationen um, doch die sind episodisch, flüchtige Skizzen und vor allem: ein Spiel.”

Beitrag in art-tv.ch