NOISE

Texte von Guy Krneta und den SpielerInnen, angeregt von Armen Avanessian, Ryan Trecartin, Laurie Penny u.v.a.m.

NOISE
Bühne:
Kostüme:
Sound:
Dramaturgie:
Regieassistenz:
Ausstattungsassistenz:
Technik:
SchauspielerInnen:

Premiere:

17. Juni. 2015

Vorstellungen im jungen theater basel:
13

Gastspiele:

Düsseldorf

Beitrag auf art tv

Überall wird nach Freiraum geschrien. Aber wofür wird dieser Raum eigentlich gebraucht? Für NOISE ist der Regisseur Sebastian Nübling mit acht Jugendlichen auf die Suche nach Antworten gegangen. Dank Smartphone, Beamer und einer wirklich im Raum schwebenden Soundcloud sind die entstandenen Selbstzeugnisse nicht zu ignorieren. Aber es bleibt nicht beim Protestieren, Kritisieren oder gar Lamentieren. Eine Bewegung muss her. Schnell und laut. Vielleicht gelingt es dann, mit zeitgenössischer Technologie den Neoliberalismus mit seinem verlogenen Freiheitsversprechen so zu beschleunigen, dass er mit viel Karacho gegen die Wand fährt und wirklich nicht mehr zu retten ist. Dann wäre Platz für etwas Neues.

The kids are alright
Der wilde Schrei der Jugendlichen füllt die Halle mit reiner Intensität. Er dröhnt verstärkt aus dem Boxentrichter in der Mitte, reißt nicht ab. Unglaublich, mit was für einer Kraft die schreien. Keine Kategorisierungen! Gegen die Enge! Noise! AAAAHH! Der Schrei wischt alle Formen weg, er ist pure Möglichkeit. Und er stellt damit die Frage des Abends: In welchem zeitgemäßen Protest ließe sich diese Energie politisieren?
nachtkritik

Eine Koproduktion mit den Wiener Festwochen. Die Premiere fand im Juni 2015 in der ehemaligen städtischen Sargfabrikation in Wien statt. In Basel wird NOISE in der Reithalle der Kaserne gezeigt. Ausser in Wien und Basel wurde NOISE in Düsseldorf beim Festival impulase gezeigt.