DON’T FEED THE TROLL

DON’T FEED THE TROLL
Regie:
Kostüme:
Dramaturgie:
Regieassistenz:
Dramaturgieassistenz:
SchauspielerInnen:

Premiere:

25. November. 2017

Vorstellungen im jungen theater basel:
10
Bevorstehende Veranstaltungen:
Tag Datum / Zeit Ort freie Plätze
Sa 25.11.2017 20:00 junges theater basel, kasernenareal
Mi 29.11.2017 20:00 junges theater basel, kasernenareal 2 reservieren
Do 30.11.2017 20:00 junges theater basel, kasernenareal
Fr 01.12.2017 20:00 junges theater basel, kasernenareal 6 reservieren
Mi 06.12.2017 20:00 junges theater basel, kasernenareal 16 reservieren
Do 07.12.2017 19:00 junges theater basel, kasernenareal 3 reservieren
Fr 08.12.2017 20:00 junges theater basel, kasernenareal
Mi 13.12.2017 20:00 junges theater basel, kasernenareal 31 reservieren
Do 14.12.2017 20:00 junges theater basel, kasernenareal 17 reservieren
Fr 15.12.2017 20:00 junges theater basel, kasernenareal 9 reservieren

Hasskommentare im Internet waren der Impuls für die Inszenierung DON’T FEED THE TROLL. In zahlreichen Interviews mit Jugendlichen wurde der Frage nachgegangen, wie wir miteinander umgehen wollen – im Netz und im “richtigen Leben”. Wie hält man anderen Meinungen aus? Wann muss man streiten? Wieviel Frustrationstolleranz kann man aufbringen? Und ist es nicht vielleicht doch besser, im Netz “herum zu trollen” als seine Fäuste zu gebrauchen?

 

Die Regisseurin Suna Gürler hat bereits sehr verschiedene Erfahrungen mit Inszenierungen fürs Klassenzimmer gemacht. Für DER 12. MANN IST EINE FRAU hat sie selber Interviews mit weiblichen Fussballfans geführt und dann vor unterschiedlichesn Klassen Vorstellungen gespielt. Bei UNTENRUM – einem Stück über weibliche Sexualität – führte sie Regie und für das neue Stück DON’T FEED THE TROLL entwickelt sie gerade mit dem Autor Lucien Haug aus Interviews eine Spielvorlage.

 

Es werden drei junge Frauen ins Klassenzimmer stürmen und behaupten, dass sich unter den Schüler*innen ein Troll befindet. Er hat Videos, die sie extra gepostet haben, um derartige Reaktionen hervorzurufen, so kommentiert, dass sie ihm nun gern von Angesicht zu Angesicht gegenüber stehen wollen. Bevor es zu dieser Entlarvung kommt, geraten sie aber in Konflikte miteinander. Sie sind sehr verschieden. Nur ein Schulprojekt zum Thema HASS IM INTERNET hat sie zusammen gebracht. Die Mischung aus Disputen untereinander und Statements an die Klasse endet nach 45 Minuten aprupt. Die Spielerinnen werden viele Fragen und – durch ihr Handeln in der vergangenen Stunde – einige Beispiele für Möglichkeiten der Auseinandersetzung hinterlassen. Die Zuschauer*innen können anhand ihrer Sympathien ihren eigenen “Streittyp” bestimmen und dann versuchen einige der Thesen des Stückes auf verschiedeste Weise durchzudiskutieren.

 

Die Aufführung kann in Klassenzimmer der Region bestellt werden. Die Absprachen sollten diskret zwischen Lehrperson und Theater getroffen werden.