UNTITLED [2020]

von Henrike Iglesias und Ensemble

UNTITLED [2020]
Spieler*in:
Inszenierung:

Premiere:

15. Februar. 2020

Ab:

14 Jahre

Vorstellungen im jungen theater basel:
19
Bevorstehende Veranstaltungen:
Tag Datum / Zeit Ort freie Plätze
Sa 15.02.2020 20:00
junges theater basel, kasernenareal ausverkauft
Mi 19.02.2020 20:00
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junges theater basel, kasernenareal 65
Do 20.02.2020 20:00
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junges theater basel, kasernenareal 88
Fr 21.02.2020 20:00
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junges theater basel, kasernenareal 83
Do 12.03.2020 20:00
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junges theater basel, kasernenareal 98
Fr 13.03.2020 20:00
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junges theater basel, kasernenareal 100
Mi 18.03.2020 20:00
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junges theater basel, kasernenareal 100
Do 19.03.2020 20:00
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junges theater basel, kasernenareal 100
Fr 20.03.2020 20:00
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junges theater basel, kasernenareal 98
Do 26.03.2020 20:00
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junges theater basel, kasernenareal 65
Fr 27.03.2020 20:00
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junges theater basel, kasernenareal 100
Mi 01.04.2020 20:00
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junges theater basel, kasernenareal 100
Do 02.04.2020 20:00
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junges theater basel, kasernenareal 100
Fr 03.04.2020 20:00
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junges theater basel, kasernenareal 100
Mi 22.04.2020 20:00
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junges theater basel, kasernenareal 100
Do 23.04.2020 20:00
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junges theater basel, kasernenareal 100
Fr 24.04.2020 20:00
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junges theater basel, kasernenareal 100
Mi 29.04.2020 20:00
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junges theater basel, kasernenareal 103
Do 30.04.2020 20:00
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junges theater basel, kasernenareal 100

UNTITLED [2020] bisher unter dem Arbeitstitel 1 EIGENES ZIMMER

Dieses Bild zeigt sechs leuchtende Menschen auf dem Sprung in ein neues Bild, eine neue Geschichte, eine neue Zeit. Hinter ihnen liegen Jahrhunderte, in denen vor allem weiblich sozialisierte Menschen [im Folgenden Frauen genannt] ausgiebig angesehen, virtuos portraitiert und treffend betitelt wurden. Frauen, die gerettet werden. Frauen mit Perlenohrringen. Frauen, die sich mit anderen Frauen um Männer streiten. Frauen, die taktvoll weggehen. Frauen, die verlegen lächeln. Frauen, die sich unglücklich ausruhen. Frauen, deren Kopf es nicht aufs Bild geschafft hat. Frauen, die auf Kühlerhauben liegen. Wir kennen sie alle. Wir haben sie alle gesehen. Gemeinsam mit sechs jungen Baslerinnen befragt das Kollektiv Henrike Iglesias in dieser Stückentwicklung das emanzipatorische, empowernde, politisierende Potenzial von Selbstportraits und -erzählungen on- und offline: Welche Versionen von uns wollen wir teilen? Wie und womit füllen wir Räume? Wie beschreiben wir die Welt? Was wollen wir von ihr? Wer hört uns, wer folgt uns, wer verbindet sich mit uns? Und wie starten wir gemeinsam eine Revolution?

 

HENRIKE IGLESIAS ist ein queerfeministisches Theaterkollektiv based in Berlin und Basel und wurde 2012 von Anna Fries, Laura Naumann, Marielle Schavan und Sophia Schroth gegründet. Mittlerweile sind zudem Eva G. Alonso und Malu Peeters fester Teil der Crew. Sie alle haben sich im Sportgymnasium ineinander verliebt. Ihr theatrales Einsatzgebiet erstreckt sich vom Populären über das Persönliche zum Politischen. Sie begreifen popkulturelle und massenmediale Phänomene als Spiegel gesellschaftlicher Zu- und Missstände und haben es sich zur Aufgabe gemacht, diese aus feministischen Perspektiven zu beleuchten. Sie treten gern als Feminist Killjoys, DJ Henrike Iglesias und als Internetuser*innen auf. Produktion: ehrliche arbeit – freies Kulturbüro

Die Performances GRRRRRL (2016), eine Untersuchung der Zuschreibung des ‹Bösen› in Bezug auf Frauen, und OH MY (2018), ein feministischer live-Porno, sind beide im ROXY Birsfelden entstanden. Bis 2020 befinden sich Henrike Iglesias in einer Doppelpass-Partner*innenschaft mit den Münchner Kammerspielen und dem jungen theater basel, in der FRESSEN (2019) entstand.

Für UNTITLED [2020] werden sie die Bühne nicht selbst betreten, sondern sechs Basler*innen überlassen.

Gefördert im Fonds Doppelpass der Kulturstiftung des Bundes