POOL POSITION

Lucien Haug

POOL POSITION
Regie:
Text:
Ausstattung:
Dramaturgie:
Regieassistenz:
Spieler*in

Premiere:

12. April. 2019

Dauer:

90 Minuten

Ab:

14 Jahre

Vorstellungen im jungen theater basel:
13

Gastspiele:

Aarau
Bevorstehende Veranstaltungen:
Tag Datum / Zeit Ort freie Plätze
Di 10.09.2019 19:15 Gastspiel beim Jugend Theater Festival fanfaluca, Aarau
Mi 11.09.2019 20:00 junges theater basel, kasernenareal 90 reservieren
Do 12.09.2019 20:00 junges theater basel, kasernenareal 50 reservieren
Fr 13.09.2019 20:00 junges theater basel, kasernenareal 92 reservieren

Linus’ 18. Geburtstag endet damit, dass er kopfunter im Pool treibt. So richtig retten muss ihn seine Schwester Cora dann zwar nicht, aber wenn man endlich volljährig ist, kann man doch nicht weiter von Party zu Party leben – findet sie zumindest. Sie bekommt zu ihren gescheiten Sätzen immer zu hören, dass sie zu jung sei, was auch heisst: zu machtlos. Sie will die gute Ausgangslage ihres Lebens endlich nutzen, um … ja, um was eigentlich zu tun? Auf alle Fälle, müssen sie erst mal weg. Das sieht sogar Linus ein, denn der Party ist auch der kostbare Flügel im Wohnzimmer zum Opfer gefallen.

 

Die Geschichte um das ungleiche Geschwisterpaar und ihr Ringen um wirklich alle grossen Fragen des Lebens hat der Basler Autor Lucien Haug speziell auf Spieler*innen des jungen theaters hin geschrieben. Seine Textvorlage hat Suna Gürler gewohnt dynamisch in Szene gesetzt. Das Publikum darf aus bequemer Poleposition heraus eine Reise verfolgen, die weniger geographisch als inhaltlich herausfordernd sein wird.

 

Medienauszüge

Zwei Geschwister, eine Mission, kein Plan

In “Pool Position” schlägt das jtb überraschend ruhige Töne an- und überzeugt mit Witz und Tiefgang – findet Melanie Honegger in der Basellandschaftlichen Zeitung

 

Engagiert oder egoistisch – überschreibt Stephan Reuter in der Basler Zeitung seinen Artikel

Der schlaksige Linus, gespielt vom tollkühn sprunghaften Flynn Jost, lädt zum Geburtstag die falschen Freunde ein. Solche, die Volljährigkeit mit Vollsuff verwechseln. Dass die Eltern sich ins Romantikhotel abgesetzt haben, verschärft die Lage. Nicht einmal die in vielerlei Hinsicht erwachsenere Cora (Rosa-Lin Meessen) kann verhindern, dass der Steinway-Flügel auf denkbar unappetitliche Weise Schaden erleidet. Cora wiederum nutzt den spontanen Fluchtinstinkt ihres Bruders für eigene Pläne. Sie wollte schon immer mal die Welt retten. …

Die ersten Abenteuer auf dieser Coming-of-Age-Reise ins Blaue geben Rosa-Lin Meessen und Flynn Jost Gelegenheit, ihren Spielwitz auszureizen. Und das nie unbändig, sondern pointiert; komisch, aber ohne Relevanzverlust.

Was Linus kurz nach seinem 18. Geburtstag mit seiner jüngeren Schwester Cora auf See zu suchen hat und wie sie dort überhaupt hinkommen, das erzählen der junge Basler Theaterautor Lucien Haug und die Basler Regisseurin Suna Gürler in Rückblenden. Und mit herrlichem Gespür fürs Tempo.

 

Temporeich den großen Fragen entgegen – steht über der Kritik von Annette Mahro in der Badischen Zeitung

Die Inszenierung ist wie gewohnt extrem temporeich und geht mit einer überbordenden Choreographie an die physischen Grenzen der Spieler. Ein genialer Einfall ist der Dritte im Bund, der, zuerst ausgestattet mit Kapuzenshirt und historischer Motorradbrille, noch als für die beiden Protagonisten unsichtbarer Deus ex Machina agiert.

 

Auch in Pool Position wird – wie in allen Inszenierungen des jtb – Schweizerdeutsch gesprochen.